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OldMan

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21

Sonntag, 1. März 2009, 17:48

RE: Bloockieren

Hi Kletty,

danke für den hilfreichen Link.

Nach der Anleitung konnte ich den Anlasserfreilauf auch so herausbekommen, ohne den Anlasserzahnkranz abnehmen zu müssen.

So wie es aussieht, werde ich wohl anscheinend Freilauf und Zahnkranz wechseln müssen. Die Zähne von beiden Komponenten sehen abgenuddelt aus. Wenn der Anlasser da einspuren will, dann ...

Wenn ich den Freilauf richtig "verstehe", dann wird das Anlasserritzel alleine durch die Trägheit beim Anlaufen des Anlassermotors vorgeschoben.
Wenn das Ritzel nun nicht einspurt, weil es gegen den Zahnkranz haut, dann fehlt dem Ritzel die Anlaufträgheit (dreht in der selben Geschwindigkeit) und wird durch die Feder wieder zurückgeschoben, weil es die Kraft nicht auf den Anlasserzahnkranz übertragen kann, welcher sonst eine Gegenkraft erzeugen würde, solange der Motor nicht angesprungen ist.

Mal sehen, ob es auch einen etwas dickeren Anlasserzahnkranz (breitere Zähne) als Alternative gibt. Die Zähne auf meinem Ritzel sind nur 1...1,5mm breit, wenn man von oben draufschaut. Das sieht mir etwas zu wabbelig aus und könnte auch der Grund sein, warum das Anlasserritzel vornean so schnell abnutzt. Eingespurt bilden die Zähne von "außen" gesehen eine fast ebene Fläche.

Gruß Frank
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22

Sonntag, 1. März 2009, 19:14

Hey,
ja ich denke auch, dass der Anlasser nach diesem Prinzip funktioniert. Wenn du eine Alternative finden solltest melde dich!
Was mich verwundert ist dass mein Anlasser, wenn der Motor warm ist, nahezu problemlos funktioniert. Das kann aber vielleicht auch daran liegen, dass der Motor da allgemein besser anspringt.

mfg kletty

OldMan

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23

Montag, 2. März 2009, 09:39

Moin Kletty,

also mein Anlasser macht auch im warmen Zustand Probleme. :(
Nur wenn er bei warmen Motor sofort richtig einspurt und/oder tatsächlich eingespurt bleibt, dann braucht der Motor nur 1x über den OT drehen, um anzuspringen.

Hab mal ein Bild eines neuen Freilaufs gefunden.

Demnach ist mein Anlasserritzel wohl schon verschlissen und muß eventuell erneuert werden, falls ich keine andere Lösung finde.
Der Anlasserzahnkranz selber scheint aber noch OK zu sein.
Telefonische Nachfragen ergaben, dass es keine breiteren Alternativ-Anlasserzahnkränze gibt.

Nachtrag:
Ich habe nun den Freilauf mal komplett zerlegt.
Im Inneren sind auch noch Fliehgewichte, welche wohl beim Ausspuren in die Rille der großen Glocke greifen sollen. Gehalten werden diese Gewichte durch eine Feder, wie sie in Simmeringen zu finden ist.
Wenn also das Anlasserritzel nicht weit genug ausspurt bzw diese Gewichte nicht in die Nut greifen können, dann wird das Ritzel durch die vordere Feder zurückgedrückt.

Die Fliehgewichte sind bei mir nicht verklemmt und leichtgängig. Trotzdem hält es das eingespurte Ritzel (wenn es mal einspurt) nicht im Anlasserzahnkranz...

... Nun gehen mir die Lösungen aus...

Ich werde wohl doch den Freilauf komplett wechseln müssen. Die Preise schwanken online zw. 17 und 34 Euro + Versand.

Mal etwas anderes:
Welche Funktion hat der vordere Schlauch am Vario-Deckel? So wie ich das erkenne, scheint der nur auf einem am Rahmen angeschweißten Ring befestigt.
Ist das einfach nur ein Schnorchel für die "Vario-Kühlung"?
Ich frage deshalb, weil der Schlauch porös und an einer Stelle fast durchgerissen ist und mit keinem anderen System verbunden ist.

Gruß Frank
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24

Montag, 2. März 2009, 13:06

Schlauch

Hey,
also mir ist der auch aufgafallen und kann auch keine andere Funktion als die des Luftansaugens erkennen. Vermute also auch, dass er zur Kühlung ist und er ist bei mir auch auf den Rahmen gesteckt.

Zum Zahnkranz:
Kann man den nivht vielleicht einfach umdrehn wenn man das teil ganz auseinander genommen hat und die andere Seite nutzen? Ich hatte das ding erst einmal in der Hand und auch noch nicht ganz offen wäre aber doch vielleicht eine Möglichkeit oder? ?(

mfg kletty

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25

Montag, 2. März 2009, 14:10

RE: Schlauch

Moin Kletty...

Schlauch:
Da er anscheinend nur als Schnorchel dient und an einer Stelle unter der Verkleidung gerissen ist, werde ich den Riß ignorieren.

Zahnkranz:
Also so wie es aussieht (leichte Wölbung) kann man den nicht umdrehen. In der Wölbung sitzt ja noch der Kicker-Mitnehmer und das Lüfterrad.
Ich hatte den Zahnkranz auch noch nicht runter. Laut den ET-Listen (Seite F12) ist der Anlasserzahnkranz (F12.18 ) gleichzeitig die linke Habschale des vorderen Variators. Anders beschrieben: "linke Variatorscheibe verzahnt" oder "Linke Variatorscheibe mit Anlasserzahnkranz".
Die Scheibe kostet rund 9...12 Euro + Versand.

Wenn man nun Anlasserfreilauf und die Vario-Scheibe wechseln will, muß man mit ca 35 Teuros rechnen.

Gruß Frank
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26

Mittwoch, 4. März 2009, 17:59

RE: Schlauch

Moin,

habe noch einen Tipp bekommen wegen Anlasserfreilauf:

Wenn der Freilauf nicht richtig einspuren will, dann könnte auch die Feder um die Fliehgewichte etwas erschlafft sein. Das soll eine Feder vom einem Simmering (Wellendichtring) sein.
Wenn die erschalfft ist, gehen die Gewichte zu früh auf.

Also? Straffere (engere) Feder versuchen. Wir werden ja sehen, was es bringt...

Gruß Frank
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27

Mittwoch, 4. März 2009, 18:08

Feder

Hey,

probierst du das mit der Feder und berichtest du dann drüber?

mfg kletty

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28

Donnerstag, 5. März 2009, 17:10

RE: Feder

Moin Kletty,

logisch werde ich die Testergebniste posten.

Nur ist meine Batterie heute nach 15 Startversuchen breit, was eigentlich nicht sein dürfte. Die habe ich erst am Wochenende nachgeladen (bei 14,4V hat sie nach 5 Stunden nur noch 10 mA gezogen).

Was mir aber heute trotzdem aufgefallen ist:

Anscheinend bringt das mit der anderen Feder doch nicht all zu viel. Der Freilauf zeigte nur ein minimal besseres Einspurverhalten. Das kann aber auch an der ausgelaugten Batterie liegen.

Aber ich habe heute mal versucht das axiale Spiel des Freilaufes festzustellen. Ich habe die Abstände zwischen Wellensitz (eingesteckter Freilauf) und Dichtflächen auf den Freilauf übertragen und mußte feststellen, dass bei mir das Spiel fast 1mm beträgt.
Der Abstand zwischen Anlasserritzel und Zahnkranz beträgt aber gute 4...5mm.
Sollte die andere Feder auch bei geladener Batterie kaum Besserung zeigen, werde ich vielleicht noch versuchen, hinter den Freilauf eine Anlaufscheibe (0,1-0,3 mm Stärke) hinterzusetzen. Das drückt den Freilauf schon in der Ruhelage um diese Stärke in Richtung Anlasserzahnkranz. Vielleicht bringt das ja den gewünschten Erfolg, falls der Tipp mit der Feder versagt.

Ich werde (vllt morgen schon) berichten.

Gruß Frank
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29

Freitag, 6. März 2009, 16:43

Erfolg mit Anlaufscheibe

Moin Kletty,

eine andere Simmeringfeder bringt bei mir nicht die Bohne. Also kann man das wohl getrost abhaken.

So bin ich meiner Überlegung mit der Anlaufscheibe hinter dem Freilauf nachgegangen und muß sagen, dass sich das Einspurverhalten deutlich verbessert hat.

Aktuell habe ich eine 0,25-er Anlaufscheibe hinter dem Freilauf. Jetzt spurt der Anlasser spätestens mit dem 3-ten Versuch ein. (in 50% aller Versuche sofort)
Wenn es jetzt einen Fehlversuch gibt, dann höre ich wenigstens, dass das Anlasserritzel an den Zähnen des Zahnkranzes schrappt, was vorher nicht der Fall war (Ob das vermutete Gegenschlagen an die Zähne vielleicht etwas anderes war? => Ausstrecken des Freilaufs)

Also könnte die Anlaufscheibe wohl noch etwas dicker sein. Ich denke, dass die Anlaufscheibe bei mir 0,3-0,5 mm (vermutlich letzteres)haben müßte, um das Einspurverhalten noch weiter zu verbessern. Nur habe ich keine passenden Anlauf- oder Unterlegscheiben dieser Stärke mehr zur Hand.

Gruß Frank
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30

Montag, 9. März 2009, 16:31

Wieder die VR-Bremse

Nun werd ich langsam gallig... Jetzt spinnt wieder die VR-Bremse:

Sehr kurzer Leerhub, dann kräftiger Gegendruck. Die Bremse zieht nicht richtig. Nur wenn ich sehr kräftig zupacke, fäßt die Bremse auch richtig zu.
Die Beläge gehen aber nach dem Bremsen in die Ruhestellung zurück.

Verunreinigungen sind auf den Belägen keine zu erkennen. Ob die Belagoberfläche verglast ist, habe ich ebenfalls nicht erkennen können.

Kann im Hydrauliksystem etwas in Druckrichtung verstopfen, was aber trotzdem einen freien Rücklauf der Bremsflüssigkeit ermöglicht?

Also ich bin für jeglichen Tipp dankbar.

PS: betreffs des Anlasserfreilaufes habe ich noch keine weiteren Testergebnisse.

Gruß Frank
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Speeedal

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31

Montag, 9. März 2009, 17:52

Nabend "Alter Mann ";)

Schon mal die Bremsflüssigkeit gewechselt??? Vll. hat die Bremsflüssigkeit ja Wasser gezogen! Ich hab leider keine Scheibenbremsen mehr deswegen kann ich nur Vermutungen anstellen! Wie alt ist den dein Roller und wie oft wurde die Bremsflüssigkeit schon gewechselt???

Bezüglich deines Anlasserfreilaufproblems hätt ich einen gebrauchten hier wenn du willst dann guck doch einfach mal hier rein

MFG

Fabian

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Speeedal« (9. März 2009, 17:54)


OldMan

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32

Montag, 9. März 2009, 18:45

Zitat

Original von Speeedal
Nabend "Alter Mann ";)
:D

Zitat

Original von Speeedal
Schon mal die Bremsflüssigkeit gewechselt??? Vll. hat die Bremsflüssigkeit ja Wasser gezogen! Ich hab leider keine Scheibenbremsen mehr deswegen kann ich nur Vermutungen anstellen! Wie alt ist den dein Roller und wie oft wurde die Bremsflüssigkeit schon gewechselt???

Ist letztes Jahr erst neu reingekommen Werkstatt). Seit dem besteht ja das Problem...
(Die Werkstatt meint, dass das normal wäre... 8o )
Drücke ich die Steine zurück, geht es 'ne Weile gut und dann ist wieder ein starker Gegendruck vorhanden, obwohl die Bremse frei ist.
Also wieder Steine zurück und bis zum nächten Mal...

Ich hätte die Durchsicht trotz Zeitmangel mal lieber selber machen sollen, wie die Male davor. Dann hätte ich vllt. nicht das Problem, weil ich dann erst dieses Jahr die Bremsflüssigkeit gewechselt hätte. (Standzeit für Bremsflüssigkeit bis zu 4 Jahre, wenn sie nicht vorher zu viel Wasser gezogen hat)
Beim Motoröl gehe ich nach der Laufleistung, spätestens jedoch nach 2 Jahren.

Der Roller ist jetzt 3 Jahre alt. (2x ÖW, 1x BrFl)

Zitat

Original von Speeedal
Bezüglich deines Anlasserfreilaufproblems hätt ich einen gebrauchten hier wenn du willst dann guck doch einfach mal hier rein

MFG

Fabian


Ja Fabian, ich hatte es schon gesehen. Mein Freilauf sieht soweit eigentlich noch recht gut aus. Das Problem ist ehr das axiale Spiel, so dass der Freilauf nicht weit genug einspurt. Er läuft ohne Anlaufscheibe nur mit der Phasung im Zahnkranz. Dann ist es auch kein Wunder, dass er immer rausgedrückt wird.
Ich muß da noch mal eine 0,5mm-Anlaufscheibe hinter den Freilauf reinpacken. dann sollte der Freilauf richtig einspuren. (Notfalls die 0,5-er + die 0,25-er, die jetzt schon drin ist)

Gruß Frank
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Speeedal

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33

Montag, 9. März 2009, 19:15

*gg* Was haben die dir da reingeschüttet????
wurde beim BfW auch die Bremse wieder entlüftet?? nicht das das der Lehrbub machen hat dürfen und das ned gemacht hat! Ansonsten hab ich leider auch keinen Rat mehr

Sei Froh das es dir nicht wie mir erging Bergab in Voller Fahrt meine Frau hinten drauf und dann musste ich bremsen hörte sich an als wär ein Hamster auf der Bremscheibe geklebt aber es hatte sich eine Schraube gelöst von der Bremsscheibe Guck mal nach ob da ale fest sind!

das mit dem Anlasserfreilauf dürfte eine Baotiankrankheit sein weil meiner vom alten Roller auch ab und an gesponnen hat und dann hatte er den Kolbenfresser und ich musste dann diesbezüglich nichts mehr dran ändern.

MFG

Fabian

34

Montag, 9. März 2009, 20:50

Bremse

Hey,
ja ich finde auch, dass es vielleicht daran liegen könnte, dass Luft in der Leitung ist. Das würde zumindest erklären warum sie nicht richtig packt, da sich die Luft komprimieren lässt.
Im allgemeinen verstehe ich nicht, warum die Bremsflüssigkeit so häufig gewechselt werden muss. In der Fahrschule wurde mir gesagt das Wasser in der BFk wäre erst gefährlich wenn die Bremse so heiß werden würde, dass das Wasser verdampft und somit sich 1. stark ausdehnt und 2. wieder komprimierbar ist.
Liege ich da falsch?

mfg kletty

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35

Dienstag, 10. März 2009, 08:30

Ich tippe nicht auf Luft und/oder Wasser.

Da würde ja eher das Gegenteil passieren. Will heißen, wenn Luft im Bremssystem ist (oder Wasserdampf) kann diese Komprimiert werden und die Bremse wird nicht wart sondern im Gegenteil schwammig und weich.
Der Südstadt-Highlander

OldMan

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36

Dienstag, 10. März 2009, 10:33

Moin Jungs,

Also an der Flüssigkeit dürfte es nicht liegen. Wenn ich permanenten Druck im System hätte, dann würden sich ja die Bremssteine nicht wieder lösen, so dass das Rad nach dem Bremsvorgang wieder frei läuft.
Druck im Hydrauliksystem würde sich ja nach dem Bremsen über den Vorratsbehälter abbauen, wenn der Hauptbremszylinder die Ausgleichsbohrung freigibt (Ruhestellung des Bremshebels).
Wäre der Bremszylinder im Bremssattel fest, dann würden die Bremssteine auch nicht in Ruhestellung zurück gehen können.

Wäre Luft in der Bremsleitung, dann müßte man "pumpen", um ausreichenden Bremsdruck aufzubauen.
Wasser im System würde vielleicht Druck während des Bremsens aufbauen, aber Selbiger würde ja nach dem Bremsen über den Vorratsbehälter entweichen.

Also muß es entweder ein Hydraulik-Problem beim "Vorlauf" (Druckaufbau) oder ein mechanisches Problem mit dem Bremsgriff bzw. der Kraftübertragung zum/des Hauptbremszylinder sein.

Nur: Drücke ich die Bremssteine völlig zurück, dann kann ich ganz locker 2-3 mal ohne Kraftaufwand pumpen bis die Steine Kontakt zur Bremsschaibe haben. Erst wenn sie den Kontakt zur Bremsscheibe bekommen und wenn ich dann ca. 5x gebremst habe, dann ist der harte Druckpunkt wieder vorhanden. (obwohl sich die Bremse wieder löst).

Beobachtung wenn der Vorratsbehälter offen ist:
Wird die Bremse betätigt, drückt kurz aus der Vorlauföffnung Bremsflüsigkeit zurück in den Vorratsbehälter (der Leerhub).
Sobald der Hauptbremszylinder diese Bohrung verschließt, Baut sich sofort der harte Druck auf.

Normalerweise hat man ein weicheres Gefühl im Hebel, bis die Bremse voll zupackt. (dadurch gutes Dosieren der Bremse möglich) Erst dann dürfte dieser harte Druckpunkt entstehen.

Ich befürchte schon, dass ich nicht drum rum kommen werde, die Hauptbremszylindereinheit austauschen zu müssen.

---

Bremsflüssigkeit hat normalerweise eine Standzeit von 4 Jahren. Wenn sie nicht schon zu viel Wasser "gezogen" hat, kann die Bremsflüssigkeit auch etwas länger genutzt werden, bevor sie ihre Eigenschaften verliert.
Nur werden meist kürzere Wechselintervalle vorgegeben.

Bremsflüssigkeit kann Feuchtigkeit auch aus der Luft ziehen.
Der Wasseranteil kann mit einer Sonde ermittelt werden.

-------

eine andere Frage nebenbei:Die Hauptständerfrage hat sich erledigt.

Gruß Frank
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37

Donnerstag, 12. März 2009, 20:53

Moin...

So, den Hauptständer habe ich heute in der Werkstatt (Suhne) schweißen lassen und er kann morgen wieder untergebaut werden.
Ich weiß nicht, was die Chinesen sich da zurechtgebrutzelt haben: Dicke Schweißnähte, aber keine durchgehende Verbindung zwischen den Teilen... (Beim Löten hätte ich es als Kalte Lötstellen bezeichnet)

Da ich schon mal in der Werkstatt war, habe ich auch gleich die VR-Bremse nachgesehen.
Da so keine Schäden zu erkennen waren, habe ich die Bremsflüssigkeit abgelassen und mal den Hauptbremszylinder sowie die Bremsleitung durchgeblasen. Anschließend neue Bremsflüssigkeit.
Und nun funktioniert die Bremse wieder so, wie sie es auch soll.

Ursache? Selbst der Werkstattmeister hat keine andere Erklärung, als dass dort vermutlich Dreck im System gewesen sein müßte.

Somit ist das VR-Bremsproblem behoben und es bleibt nur noch das Anlasserproblem zu lösen.

Der vorangegangene Bremsflüssigkeitswechsel wurde im Rahmen einer Durchsicht in der Werkstatt "Bike Company" durchgeführt. Diese Werkstatt werde ich in Zukunft nie wieder aufsuchen, sondern meine Durchsichten und Reparaturen nach dem Prinzip "Selbsthilfe" in Suhnes Kradshop durchführen.

Gruß Frank
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Samstag, 14. März 2009, 16:47

Daumen hoch für deine Lösung

ans einfachste hat mal wieder keiner gedacht *lol*

Dreck in der Leitung

Naja immerhin hast du dein Problem gelöst und dein Hauptständer funktioniert auch wieder

Glückwunsch "AlterMann"


MFG

Fabian

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39

Dienstag, 7. April 2009, 16:07

So... Ich haben fertig! :P :]

Der Anlasserfreilauf futzt nun auch wieder so, wie er soll:

Habe endlich eine 1mm starke 8-er Unterlegscheibe gefunden und hinter'm Freilauf plaziert und schon spurt der Anlasser perfekt ein => von 10 Versuchen spurten alle sofort ein!
Das geht nun sogar besser, als wo der Bock noch neu war... :]

Aber nicht, dass mir einer blind nacheifert... Die Unterlegscheibe muß schon eingepaßt werden.
Also sind einige Versuche nötig, um herauszufinden, wie dick das Material der Unterlegscheibe sein muß.
Der Anlasser muß sich mit der Unterlegscheibe noch frei drehen können, ohne zu "klemmen", aber trotzdem sicher einspuren!!!
Beachtet aber auch die Informationen der vorherigen Beiträge, was noch am Freilauf gemacht werden kann.


Aber demnächst muß noch der Vario-Riemen gewechselt werden... ;(

Gruß Frank

Thema leider noch nicht erledigt...
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Samstag, 23. Mai 2009, 07:56

Tja, nun ist es gerade mal etwas mehr als 1,5 Monate her, dass ich den Anlasserfreilauf und die VR-Bremse wieder funktionstüchtig hatte...

Der Anlasserfreilauf spurt nun seit einigen Tagen wieder nicht ein und die VR-Bremse hakelt nun in der Bremshebelmechanik...

OK, auf den Anlasser kann man dank Kicker ja noch verzichten, aber die VR-Bremshebelarmatur wird zur Gefahr, wenn die noch mehr klemmt.

Also bleibt wohl nichts anderes übrig, als demnächst irgendwann die rechte Hebelarmatur komplett auszutauschen und auch irgendwann mal die vordere verzahnte Varioscheibenhälfte sowie den Anlasserreilauf zu tauschen.

So langsam bin ich echt bedient von meinem Bock, der sich immer mehr zur Dauerbaustelle entwickelt...

Ich könnte mir in den A.... beißen, dass ich mir anstelle einer Simson diesen sch... teuren Bock gekauft habe. ;(
Für deutlich weniger, als den Kaufpreis für diesen China-Böller, hätte ich mir eine Simson neu aufbauen können, mit der ich dann anschließend so gut wie keinen Ärger hätte...

Nun ist der Bock 3,5 Jahre alt. Ob sich das lohnt, hier noch Geld reinzustecken? Vielleicht sollte ich ihn nur noch fahren, bis er komplett auseinander fällt und ihn dann über die gelbe Tonne entsorgen!?

Gruß Frank
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