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Freitag, 4. Juni 2010, 14:34

BT49qt-9(?)

Hallo Allerseits,

Ich habe mir gerade einen BT49qt gebraucht gekauft (ich meine das es der -9er ist) und würde gerne wissen, ob es möglich ist, diesen gezielt so aufzumachen, dass er zwar gut durchziet, aber bei ca. 60km/h dicht macht.

Ich möchte ihn optisch nicht verändern (soll nach komplett Original aussehen, also auch kein Sportauspuff oder so etwas) und halt die 60 km/h nicht überschreiten - damit sich der Ärger in Grenzen hält falls ich damit mal angehalten werde (ich fahre damit eh nur morgens zum Bahnhof und abends wieder nach hause, dafür muss ich nicht meinen Lappen riskieren). Eine offene CDI ist bereits drin, wobei ich gehört habe, dass man davon die finger lassen soll, solange die Ventiele nicht entsprechen eingestellt werden?! Die Originale gedrosselte habe ich noch, könnte ich also direkt wieder einbauen.

Falls jemand zu diesem Gefährt eine richtiges Werkstatthandbuch (auch wenns englisch ist) hat, würde ich mich sehr über eine kopie freuen - denn das, was direkt beim Roller dabei war ist ja mehr ein besserer Witz, als irgendeine Hilfe wenn mal wirklich etwas ist.
(Die Schaltpläne für die Elektrik habe ich schon gefunden, aber die ist ja eh herrlich simpel)


Da ich wohl jetzt bereits nach rund 50km die Tachowelle tauschen muss - würde ich mich lieber einmal in das gesamte Thema "Schrauben" einlesen ;-)...

... oh und eine Vorwarnung noch - es könnte sein, dass ist einen haufen Anfängerfragen habe *G* - es ist mein erster Roller - bisher war ich immer noch mit Autos unterwegs und da habe ich nie selber dran rumgefingert.

Soooo dann harre ich mal der Dinge die da kommen und hoffe auf gute Tips :)

Gruß
Malte


p.S.: Urgs .. ich befürchte ich bin im falschen Subforum gelandet, eigentlich sollte das nicht unter "technische sorgen" landen... Falls das ein Admin sieht..
SOOORY

OldMan

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Samstag, 5. Juni 2010, 02:33

RE: BT49qt-9(?)

Hallo Malte und wilkommen im Forum!


Tja... Erlich gesagt bist du falsch informiert, denn selbst 50 sind schon jenseits des Limits, da bei zugelassenen 45 km/h + 5% Tolleranz... Da kann es selbst schon bei 50 genug Ärger geben, wenn du an einen sehr genauen Beamten gelangst.
Soviel nur dazu, weil du von "Ärger in Grenzen halten" sprichst.

Gut, du willst also, dass dein Bock bei 60 dicht macht... Aber was läuft er denn jetzt mit der offenen CDI?

Dann willst du auch noch einen besseren Durchzug...


Ich weiß zwar nicht, wo die Weisheit wegen der Ventile herkommt, aber soviel: Es ist grundlegend wichtig, dass die Ventile korrekt eingestellt sind, damit der Bock die optimale Leistung entwickelt.
Genau so wichtig ist auch die korrekte Vergasereinstellung, entsprechender Luftdruck auf den Latschen usw.

Egal... Was jetzt dein Vorhaben angeht:
Mehr Durchzug bekommt der Motor, wenn er höher drehen muß, bevor die Vario zu verschalten beginnt. Das heißt, dass entweder eine härtere Wandlerfeder oder leichtere Gewichte rein müssen. Ich würde mit der Wandlerfeder anfangen. Ich persönlich habe die Naraku +2000 verbaut und damit das Leistungsloch (ursprünglich bei 25...30 beginnend) auf jenseits der 50 verschoben. Aber das habe ich ja schon zig Mal beschrieben. (Bitte Suchfunktion benutzen)


Begrenzung auf 60 km/h?
Der QT-9 hat normalerweise ein Radsensor, der als Speedsensor dient. Mit der 45-er CDI sollte er dann auch bei ca 45 dicht machen.
Eine offene CDI wertet diesen Radsensor nicht aus. Diese Kosten hättest du dir sparen können, da im Sensorkabel ein Steckkontakt drin ist, wo man das Kabel auseinander ziehen kann. ;)

Du könntest mit entsprechenden Distanzringen die Vario abstimmen, so dass sie nur bis zu einem begrenzten Punkt öffnet.
Nachteil wäre dabei aber, dass der Motor dann übertouren könnte.
Um dieses zu vermeiden, sollte man eine CDI mit einstellbarer Drehzahlbegrenzung (Motordrehzahl) verwenden. (Diese CDI zählt aber ebenfalls zu den Tuningmaßnahmen, genau so, wie eine offene CDI)
Oder du verwendest eine 45-er CDI, die die Zündimpule und nicht den Radsensor auswertet. (Bitte einen Händler fragen, welche CDI dieses macht)

Da wir schon beim Ansprechen der Möglichkeiten sind:
Es gibt sicherlich im Netz irgendwo Bauanleitungen für einstellbare Drehzahlbegrenzerschaltungen, die man ggf in abgewandelter Form übernehmen kann. (beim Roller auch nicht wirklich zulässig...)

Ja, es sieht schlecht aus, auf zulässigem Wege den Bock auf max 60 zu begrenzen...

Was zumindest zulässig ist, den Arbeitspunkt der Vario zu verschieben, so dass die Vario später verschaltet.
Es gibt aber auch Tuning-Varios zu kaufen, mit denen mehr Endspeed rauszuholen sein soll. Aber da habe ich keine Erfahrungen.


Wegen Werkstatt-Handbuch:
Tja, da müßtest du mal selber die WEB-Suche benutzen.

Wir haben zwar schon einige Anleitungen im [FAQ] zusammengetragen, aber uns fehlen noch so einige Anleitungen...



Keine Angst! Ich habe jetzt nicht tiefgreifend geantwortet. Aber für einen Quereinsteiger könnte sich das schon kompliziert anhören.

Überstürze nichts, indem du gleich an mehreren Dingen beigehen willst. Gehe alle Vorhaben langsam und Schritt für Schritt an. Falls du einen Fehler einbauen solltest, dann weißt du wenigstens, was du gerade bearbeitet hast.
Wenn du an mehreren Ecken rumgemuschert hast, dann könnte dir der Überblick verloren gehen, wo sich ein Fehler eingeschlichen haben könnte.

Auch bei der Fehlersuche wäre es angebracht, jede mögliche Fehlerquelle systematisch und nacheinander durchzugehen...

Aber das kennst du ja sicherlich aus dem Alltag: Wer zu viele Dinge auf einmal machen will, bekommt nichts gebacken...


Gruß Frank
.
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Samstag, 5. Juni 2010, 12:34

Hallo Frank,

vielen Dank erst einmal :)

Also naja klar ist auch schon bei 50 eingentlich ein Limit - allerdings würde ich annehmen, dass es ähnlich wie bei PKW läuft...
Ein bisschen drüber - da sagt keiner was zu - ein bisschen mehr und der Lappen ist weg ...
Ich wohne ja nicht gerade in der Stadt ;-) ... das Dorf hier hat keine 400 Haushalte, da kräht kein Hahn nach so etwas und in die Stadt fahre ich mit dem Auto. However - schlussendlich reichen mich auch 50-55 Km/h ich will nur hier keine stehendes Hinderniss sein. Wichtig ist mir vor allem der Anzug - derzeit braucht man mit dem Roller noch bestimmt 30 Sek. um auf die aktuelle Endgeschwindigkeit zu kommen (rund 55)...

Die CDI war übrigens in sofern keine Fehlinvestition, als dass der Vorbesitzer die schon gekauft hatte und dem Roller beigelag ;-)

Wegen der Handbücher habe ich schon irre viel gesucht, aber eigentlich immer noch das "normale" gefunden, oder halt den Schaltplan für die Elektrik, aber das habe ich eh beides schon...

Wenn ich das alles recht verstehe - hätte ich mein Hauptziel (durchzug) ja mit etas Glück weitestgehend dann schon mit ein paar kleineren Gewichten erledigt?! Das klingt ja noch machbar :) ... Vario auf, Scheiben runter, Gewichte tausch und Rückwärts - richtig?

Naja und wegen der Ventiele und der Vergasereinstellung mache ich mich dann erst einmal auf die Suche - da habe ich keinen Schimmer wie die richtig eingestellt werden (bzw. woran ich merke wenn sie richtig sind)
Schau mer ma, was die SuFu so sagt *G*

Gruß
Malte

OldMan

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4

Samstag, 5. Juni 2010, 13:55

Ventileinstellung:

E/A 0,05/0,1 oder 0,1 beide (kalter Zustand)

Ob der Vergaser richtig eingestellt ist, sagt ja schon das Zündkerzengesicht aus (SuFu: "Kerzengesicht" oder "Zündkerzengesicht"; Siehe auch: "[FAQ]...")

Mehr Anzug:
Ja, entweder leichtere Gewichte oder besser wäre, wenn du gleich eine härtere GDF einsetzt. Dazu habe ich ja einen Erfahrungsbericht verfasst, der entweder unter "Antrieb" oder unter "QT-9 " abgelegt ist.
GDF wechseln hat den Vorteil, dass du mit einem Abstimmset "Gewichte" noch das Optimum rausholen kannst.
Oder halt eine andere Vario bzw aufeinander abgestimmtes Vario-Wandler-Set.
Schaue aber auch mal, ob bei dir in der Vario Distanzringe verbaut sind oder du eine Hülse "mit Huckel" drin hast. => Eine "offene Hülse" läßt die Vario weiter verschalten, was auch mehr speed bringt.

Mein Bock lief original 70 auf der Geraden und bergab 80. Bei 80 reagiert bei mir erst die elektronische Drossel.
Mit der anderen GDF läuft der Bock 65 und Bergab noch 75+. Der anzug geht gleichmäßig bis 50...55 durch, bevor das Leistungsloch sich beginnt bemerkbar zu machen.

Gruß Frank
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5

Dienstag, 29. März 2011, 01:05

Unfallroller

Hallo zusammen,

könnte mir vielleicht jemand helfen?
ich habe folgenes problem:
mein roller ( das hinterrad ) lässt sich nicht mehr schieben,
was könnte das sein ? was für ein ersatzteil bräuchte ich dafür ?
oder hat jemand vielleicht ein werkstatthandbuch für mich
was mir die arbeit erleichtern könnte?
bin noch anfänger auf dem gebiet

vielen dank schonmal an alle

PS:

Werkstatt kann ich mir im mom nicht Leisten,
deshalb probiere ich es Lieber selber.

OldMan

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6

Dienstag, 29. März 2011, 11:46

RE: Unfallroller

Hallo Angy, willkommen im Forum!

Wenn es eine Trommelbremse ist und das Hinterrad fest ist, würde ich erst einmal folgendes versuchen:

Schaue mal auf der Linken Rollerseite im Hinterradbereich. Da siehst du einen nach unten gehenden Hebel und dort drin ist ein Bowdenzug (Seilzug) mit einer Art Mutter eingehängt. Löse die Mutter mal um einige Umdrehungen, so dass der Hebel weiter nach hinten geht.
Du merkst gleichzeitig, dass der linke Bremshebel mehr Spiel bekommt
Versuche nun das Rad zu drehen.

Wenn es sich nun durchdrehen läßt, könnte Rost in der Bremstrommel sein, der sich erst wieder rausschleifen muß.

Bewegt sich der Hebel nicht nach hinten, ist der Hebel festgegammelt.
Dann müßte der Hebel gelöst werden. Ich würde die Welle dort, wo sie in das Gehäuse geht mit Kriechöl (WD-40 oder Graphitöl) einweichen. Wird schlimmstenfalls sicher einige Tage dauern... Man muß diesen Vorgang also öfters wiederholen. Von Zeit zu Zeit muß man auch versuchen, ob man diesen Hebel wieder bewegen kann.

Besser würde sich natürlich machen, wenn man die Welle ausbaut, auf der der Hebel sitzt.
Aber dazu muß der Auspuff und das Hinterrad ausgebaut und die Bremse zerlegt (Bremsbacken ausbauen) werden. Dann entfernt man den Hebel von der Welle und versucht die Welle mit Hilfe eines Stück Hartholz (Buche oder Eiche) und einem Hammer vorsichtig herauszutreiben: Das Holz auf die Welle halten und mit dem Hammer vorsichtig auf das Holz hauen.
Wenn sich die Welle gelöst hat, würde ich sie komplett rausziehen und die Welle reinigen. Auch würde ich versuchen den "Kanal" zu reinigen, in dem die Welle sitzt.
Nun würde ich von der Bremsenseite etwas Kupferpaste in das Loch vom Kanal reinmachen und die Welle dünn mit Kupferpaste bestreichen.
Nun die Welle wieder bei Anschlag in den Kanal schieben und nochmals rausziehen.
Jetzt die an den Rändern des Kanals überstehende Kupferpaste wegwischen, wie auch die "Wulst" aus Kupferpaste an der Welle abwischen. (Beides so säubern, dass später nichts auf die Bremstrommel und/oder Beläge kommen kann. Notfalls mit Bremsenreiniger richtig säubern!!!)
Nun kann alles wieder zusammengebaut und die Bremse anschließend wieder eingestellt werden. (Falls du eine Anleitung zum Bremse einstellen benötigtst: unbedingt nochmals Bescheid geben... Man kann da einiges falsch machen. ;))

Hier noch eine Anleitung, wie man die Bremsbeläge wechselt:
http://scooter-corner.chapso.de/bremsbel…ln-s467013.html
Dieser Beitrag wird dir bei der Demontage und der Montage der Hinterradbremse helfen.


Falls du dir selber zu unsicher sein solltest, hole dir lieber Hilfe von einem Kumpel/Bekannten, der sich das zutraut und auch schon mal gemacht hat.


Solltest du aber wider Erwarten am Hinterrad eine Scheibenbremse haben, dann könnte der der Bremszylinder und/oder die Bremszange festgegammelt sein, so dass sie nicht in ihre Ruheposition zurückkehren können. Hier solltest du dann lieber Hilfe von einem Kfz-Mechaniker holen.
.
Gruß Frank

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7

Mittwoch, 30. März 2011, 20:57

Hallo,

vielen vielen dank für dein tip
und schau es mir am we mal an :)

bin noch im mom mit der gabel vorne beschäftigt
danach wollte ich mit hinten anfangen.

danke für den link :)
kann echt hilfreich sein.

lg
Angy

OldMan

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8

Donnerstag, 31. März 2011, 10:40

Moin Angy,

was hinten nun wirklich los ist, wirst du sicher erst richtig erkennen, wenn du da dann anfängst zu testen.
Ich drücke dir zumindest die Daumen, dass es eine schnell gemachte Kleinigkeit ist.

Sollte sich das Rad lösen, wenn du die Mutter vom Bowdenzug löst, würde ich trotzdem mal das Rad abnehmen und mir mal die Bremstrommel anschauen, ob die Rost angesetzt hat.
Wenn ja, kann die Bremstrommel mit Sandpapier (200-er Körnung ist OK) soweit gesäubert werden, dass der grobe Rost von der Schleiffläche (auf der die Bremsbacken zupacken) runter ist. Danach den Roststaub auskippen (und die Bremstrommel mit einem fett- und ölfreien!!! (=> sauberen) Lappen auswischen)...
Der ganz feine Rest vom Rost schleift sich dann beim Bremsen weg.

Nach der Radmontage die Bremse wieder ordentlich einstellen!
.
Gruß Frank

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9

Sonntag, 3. April 2011, 14:49

Hallo Frank,

erstmal vielen vielen dank für deine antwort :)
leider hat sich jetzt ergeben,
das der motor nicht mehr läuft
und habe mich jetzt für einen neuen Roller endschieden.
wird mir einfach zu teuer die ganzen ersatzteile zu kaufen.

ich würde dich gerne was anderes fragen:
weißt du vielleicht ob der (AGM -Motors
Mofaroller Fighter 25 one Eco ) gut ist
oder ob man später auch gut an ersatzteile zb ran kommt ?
hab schon gegoogelt danach aber nichts gefunden
außer shops jetzt :)

ich danke dir nochmal für deine antworten :)

lg
Angy

OldMan

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10

Sonntag, 3. April 2011, 17:18

Hallo Angy,

ich kann dir jetzt keinen Roller empfehlen oder von bestimmten Typen abraten.
Ich denke, das du das sicher verstehen wirst.
Hier solltest du dir mehrere Meinungen von Besitzern eines solchen Rollers einholen, weil du nur so den Roller einschätzen kannst

Wenn du Führerschein M haben solltest, dann solltest du dir einen 45 km/h-Roller holen.
Hast du aber nur den Mofa-Schein und beabsichtigst aber später auf M auszustocken, dann solltest du einen solchen Roller wählen, den du später dann definitiv und problemlos auf 45 km/h umschreiben lassen kannst.
ggf empfiehlt es sich auch einen 45-er Roller zu kaufen, der dann auf 25km/h durch einen zugelassenen Drosselsatz mit Zertifikat gedrosselt und der Roller dann auf Mofa umgeschrieben wird (z.B. per "Beiblatt" zur COC)
Das nachträgliche Umschreiben auf Mofa vereinfacht das Zurückschreiben auf 45 km/h, wenn es dann soweit ist.


Viele Roller sind baugleich zu den Baotian-Rollertypen. Für die Baotian-Roller bekommt man viele (eigentlich alle) und preisgünstige Ersatzteile.
So kann man also in den baugleichen Rollertypen auch die Baotian-Ersatzteile verbauen.

Du solltest auf alle Fälle auf dem Wunschroller vor dem Kauf Probesitzen und eventuel eine kleine Probefahrt machen.
Nur so kannst du den optimalen Roller für dich finden.

Bei den Baotian-/Baumarkt-Rollern weißt du, dass es oft negative Meinungen gibt, die aber oft unbegründet sind, weil oft auch Vernachlässigung schuld ist.
Problemfahrzeuge ("Montagsproduktion") kannst du selbst bei Marken haben.


Habe also bitte Verständnis, dass ich keine definitive Beurteilung abgeben kann.
.
Gruß Frank

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Montag, 4. April 2011, 22:38

Hi Frank,

Erstmal vielen dank für deine ehrliche meinung.

Füherschein klasse M möchte ich in zukunft nicht machen.
habe zwar noch im mom ein wunschroller,
der mir es angetan hat :)
aber bis ich mir einen neuen roller zulege,
dauerts noch ein bisschen.
mal gucken später, was ich mir für einen roller zulege :)

vielen dank nochmal für deine offene und schnelle meinung :)

lg
Angy

OldMan

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12

Dienstag, 5. April 2011, 10:51

Angy, denke mal bitte noch weiter voraus:

Sicherlich wirst du irgendwann dann Auto mal machen (wollen oder gar müssen)... Da bekommst du die M automatisch dazu.

So, wie derzeit die Spritpreise liegen und sich entwickeln, wird man dann froh sein, dass man noch einen Roller hat, mit dem man dann "mal schnell um die Ecke" fahren kann.
Dazu kommt noch, dass man mit dem Roller eigentlich nur sehr wenige Parkprobleme hat, wo man mit einem Auto verzweifeln würde (City-Bereich).

Vielleicht solltest du diesen Gedanken mit berücksichtigen.

Klar wird es etwas teurer, wenn du einen 45-er kaufst, den du dann auf 25-er (Mofa) umrüstest und umschreiben mußt. Aber du würdest dich später vielleicht freuen, dass du ihn mit wenig Aufwand wieder auf 45 umschreiben kannst.


Wie gesagt: Nur ein Gedankengang!
.
Gruß Frank

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Dienstag, 5. April 2011, 19:20

Hi Frank,

also auto möchte ich nicht machen in zukunft,
das wäre mir zu ein treuer spaß.
wie du schon meintest, benzin kosten.

intressiere mich sehr für roller und motorräder,
bleibe nur beim roller :)

ich wollte mir ja den agm fighter ( vielleicht )
als 25 ccm kaufen,
das ich ihn nicht drosseln muss
und könnte mir dann die zusätzlichen kosten sparen.
da es ja schon öfters angeboten wird
beim kauf :) ob ich irgendwann m machen werde
weiß ich noch nicht genau,
glaube es nicht.

dieser roller ist nicht gerade billig :)
man sollte ja schon geld rein stecken :)

ich danke dir,
für deine offenheit :)

lg
Angy

OldMan

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14

Mittwoch, 6. April 2011, 02:59

Hallo Angy,

wenn du wirklich in den nächsten Jahren weder "M(oped)" noch "Auto" machen möchtest, dann ist der Kauf eines Mofa-Rollers wirklich die richtige Entscheidung.

Ich hatte nur etwas weiter gedacht, wegen mehr Speed und somit Zeiteinsparung, was sich bei längeren Strecken bemerkbar machen würde.

Ich will dich aber auch nicht zu etwas überreden, was nicht deiner Überzeugung entspricht.


Ich habe meinen jetzigen Roller -ein Kymco Like 50- wie folgt gekauft:

Ich habe im WEB so einige Modelle recherchiert. Dabei habe ich auch mal in der Front der Elektroangetriebenen Roller gestöbert, die aber wegen der begrenzten Reichweiten und längeren Ladezeiten ausfielen.
Auch Roller mit Hybridantrieb habe ich im Web recherchiert: Sehr interessantes Thema. ... Aber ich hätte keine Werstatt vor Ort, die sich mit diesem Konzept auskennt. Also hätte ich dann in der befreundeten Werkstatt selber beigehen müssen oder auf einen Kundendiensttermin warten müssen.
Also: Zwar ein interessantes Konzept, aber hier in der Region keine zufriedenstellende Vorstellung ohne Werkstatt und wenn man noch Tage auf den rollenden Kundendienst warten muß...

Als ich bei meinem Werkstattmeister und Kymco-Händler reinkam, ist mir dieser etwas bulliger wirkende elfenbeinfarbene "Retro"-Roller mit seinem in einem dunkelbraun abgesetztem Durchstieg und der dunkelbraunen Sitzbank sowie seiner Chromeleisten im Showroom sofort aus dem Augenwinkel heraus aufgefallen. Das war sozusagen "Liebe auf den ersten Blick". Erst beim genaueren Hinsehen bemerkte ich, dass er sogar ein Topcase und 12-Zoll-Räder hat. Also eine Sitzprobe... Eine Probefahrt hat es nicht gebraucht.
Ich habe mich aber noch nicht sofort entschieden, obwohl die Liebe sozusagen entflammt war.
Ich habe mir erst einmal im WEB Fahrberichte zu dem Roller gesucht und mir daraus die Ableitungen zum Fahrgefühl und Handling abgeleitet.
Ich hatte auch überlegt, ob ich den 50ccm, den 125ccm oder den 200ccm nehmen soll... (alle drei optisch gleich aussehend)

Erst einige Wochen später fiel dann die entgültige Entscheidung: der Elfenbeinfarbene ("beige") Like sollte es dann wirklich sein (andere Farben wären noch Rot, Schneeweiß oder Schwarz) und vernünftigerweise als 50ccm, da ich geplant habe, das auch mal der Sohn damit fahren könnte, falls ich mal das Auto vom Sohn brauche und weil ich mit dem Roller sowieso zu über 90% in der City und den Rest im 20km-Umkreis bleibe.


Wie du siehst, habe auch ich mir die Kaufentscheidung trotz sofortiger Zuneigung nicht leicht gemacht und mir die Sache gründlich überlegt. ;)
.
Gruß Frank

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15

Donnerstag, 7. April 2011, 08:05

Hi Frank,

in dem punkt hast du ja schon recht wegen dem speed :)
kann ich mir nicht leisten und ich mag prüfungen nicht ( peinlich etwas ),
deswegen gebe ich mich mit meiner prüf bescheinigung
erstmal zufrieden :)

Kymco Like roller sind auch sehr schöne roller,
gute endscheidung haste getroffen :)
ist ja nicht leicht die endscheidung,
da es ja so viele tolle roller gibt.

ich wollte mir ja unbedingt ein 2 takter diesmal holen
aber da ich auch rex roller sehr mag und keine probleme
früher mit hatte überlege ich wieder ein 4 takter zu holen
ein rex. ich weiß, das 4 takter nicht so toll sind wie die 2 takter,
aber überlege ja noch zwischen den 4 takter rex oder 2 takter agm fighter.

bis ich mich richtig endschieden werde,
wirds wohl noch was dauern :)
soll ja auch gut aussehen :)

schwierige endscheidung manchmal :)
kann dich da gut verstehen.

lg
Angy

OldMan

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16

Donnerstag, 7. April 2011, 10:44

Den Like gibt es auch als 2-Takter! ;)

schaue doch auch mal bei Kymco.de rein, was die an 2-Taktern haben...
Zumindest findest du da garantiert auch interessante Objekte (Sportlich, modern und auch "Retro's")


Ja, es ist nicht leicht, die richtige Entscheidung zu treffen. Ideal wäre die Marke zu wählen, die du sozusagen vor der Haustür kaufen kannst und deren Werkstatt du ebenfalls vor der Haustür hast und der du vertraust.
.
Gruß Frank

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Donnerstag, 7. April 2011, 11:43

wow, kann man da nur sagen :)
die retro's und die bike's sehen ja voll geil aus.

aber leider nur 50 ccm war kein 25 cmm bei,
schade. super seite und vielen dank.

sehe mir sehr gerne roller und bikes an :)

18

Donnerstag, 7. April 2011, 11:52

Ich glaub du hast da etwas falsch verstanden!

Als Mofa gilt auch ein 50ccm Motor. Er muss nur auf 25 km/h gedrosselt sein! Die meisten Mofaroller sind 50ccm-Roller und nur die Höchstgeschwindigkeit wurde gedrosselt. Wenn du einen 25ccm-Roller hättest dann wär da wohl fast keine Leistung vorhanden.
Außerdem gibt es fast jeden 50ccm-Roller auch als 25km/h-Version gedrosselt oder wenigstens zugelassene Drosselsätze.
Du solltest also keinen 25ccm-Roller, sondern einen 25km/h-Roller suchen.
Wenn du Schraubertechnisch nicht so geübt bist, würde ich dir fast empfehlen einen Roller bei einem Händler mit eigenem Kundendienst zu kaufen. Kymco wird heutzutage auch schon von einigen Händlern geführt. Wenn man sich das Geld dann doch sparen möchte, dann kann man sich ja trotzdem zum Selbstschrauben entscheiden.

Mit freundlichen Grüßen,

kletty

OldMan

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19

Donnerstag, 7. April 2011, 14:11

Kletty, du sprichst es gerade richtig an:

Die Mofa-Roller sind auch 50ccm-Roller, die lediglich in der Geschwindigkeit heruntergeregelt wurden.


@Angy:
Wie Kletty schon gesagt hat: Es gibt fast jeden 50ccm-Roller auch als 25km/h- (Mofa-) Version bzw zugelassene Mofa-Drosselsätze als Zubehör

Also könntest du dir auch einen chicken 50ccm-Retro holen, den du entweder schon fertig als Mofa-Version kaufen kannst oder nur durch eine Nachrüstung des Drosselsatzes legal auf Mofa umrüsten kannst.
.
Gruß Frank

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20

Donnerstag, 7. April 2011, 20:54

habe mich falsch ausgedrückt.

das die roller alle 50 kmh sind
und nur gedrosselt wurden auf 25 kmh,
weiß ich. hab mich nur falsch ausgedrückt :)

ich meinte eigendlich damit,
das ich die roller schon als 25 kmh kaufen möchte.
deswegen möchte ich nicht ein 50 kaufen,
da die kosten für drosseln auch noch zusätzlich drauf kommen.
und auf der seite wurde es nicht angeboten
mit drosseln. wollte nur maximal für ein roller 1400 € ausgeben :)

ich werde mich später noch endscheiden,
welchen roller ich kaufen möchte.
der agm fighter und der rex hats mir angetan :)

danke für eure meinungen und die tip

lg
Angy